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NOVIA Chromatographie- und Messverfahren GmbH
Industriepark Höchst Gebäude B845
65926 Frankfurt am Main

HPLC- und Qualitätstipps

Die Tücken der HPLC - Analytik sind jedem Analytiker bekannt. Ob es sich um Probleme mit dem Gerät oder um Trennprobleme handelt, in der täglichen Laborpraxis tauchen immer wieder Fehler und Schwierigkeiten auf. Die HPLC - Tipps geben dem Anwender praxisorientierte Hilfestellungen zu den

vielseitigen Problemen rund um die HPLC. Der Qualitätstipp beleuchtet Themenstellungen vor allem aus dem regulierten Laborumfeld. Hierbei sollen Hilfestellungen für die tägliche Praxis rund um das Thema "Qualität & GMP in der Analytik" gegeben werden.

Unsere Autoren:

Dr. Stavros Kromidas

wurde nach langjähriger Tätigkeit im Verkauf von Waters Chromatographie Inhaber und Geschäftsführer der NOVIA GmbH, später selbstständiger Berater und Dozent. Der promovierte Chemiker arbeitet seit 1978 auf dem Gebiet der Chromatographie und hat seit 1984 zahlreiche Trainingskurse und Workshops zur HPLC, Qualität in der Analytik und Validierung geleitet. Er ist Autor und Herausgeber einer Reihe außerordentlich erfolgreicher Bücher.

Seine Seminare zu den oben genannten Themenfeldern sind jedes Jahr fester Bestandteil unseres Seminarprogramms.

               

Michael Baldus

ist seit vielen Jahren schon mit an Bord der NOVIA GmbH. Seine NOVIA-Qualitätstipps in unserem Newsletter sowie seine Seminare zu den Themengebieten GMP & Compliance sind wichtige Komponenten der NOVIA-Qualität.

Derzeit absolviert er sein Masterstudium im Studienfach "Business Coaching und Change Management".

Der HPLC-Tipp im September/Oktober

©Dr. Stavros Kromidas, kromidas.de

Automatische oder Vollpipetten?

Der Fall

Die Vorteile der automatischen Pipetten liegen auf der Hand. Der herausragende dürfte die hervorragende Reproduzierbarkeit in der Routine sein. Wie ist es nun um die Richtigkeit im Falle von starken Verdünnungen bestellt?

Die Lösung

Im Rahmen eines Projektes musste eine Probe mit zwei recht unterschiedlichen Analyten stark verdünnt werden. Eine wichtige Frage war dabei, ob sich bei starken Verdünnungen ein systematischer Fehler auftut, ob also die Richtigkeit hier gegeben ist. Dabei haben wir neben diversen Parametern wie Lösungsmittel, Material der Gefäße etc. auch Autopipetten im Vergleich zu Vollpipetten getestet. Es versteht sich von selbst, dass beim letztgenannten Test restliche Parameter wie Inertheit der Glasoberfläche, Temperatur usw. keine Variablen darstellten.
Die Ergebnisse:
Es zeigte sich, dass bis zu einem Verdünnungsfaktor von 6 bei beiden Pipetten keine nennenswerten systematischen Fehler festzustellen waren. Dies änderte sich jedoch bei einer weiteren Verdünnung schlagartig, siehe dazu Abbildung 1 und 2: Auch bei einer Verdünnung um Faktor 8 bleibt die Abweichung vom Sollwert bei den Vollpipetten im Bereich von ca. 2 %. Bei den automatischen Pipetten jedoch beträgt diese ca. 9 % bzw. ca. 16 %, siehe Abbildung 1. Dies entspricht einem tatsächlich gefundenen Wert von lediglich ca. 92 % bzw. ca. 85 %, siehe Abbildung 2. 

Das Fazit

Wenn neben einer guten Reproduzierbarkeit auch die Richtigkeit im Vordergrund steht, sollten bei starken Verdünnungen Vollpipetten verwendet werden.

©  Dr. Stavros Kromidas

NOVIA Qualitätstipp

Die Provadis NOVIA Qualitätstipp-Videoreihe ist gestartet! Ab sofort hält Sie unser Trainer Herr Michael Baldus zu vielseitigen Fragestellungen im Themenbereich Qualität auf dem Laufenden.

Die Dokumentation ist das Herzstück in der GMP-Welt. „Was nicht dokumentiert ist, gilt als nicht gemacht“, heißt es hierbei immer wieder. Unser Trainer Michael Baldus erläutert Ihnen im aktuellen Qualitätstipp-Video, warum die Dokumentation so wichtig ist.

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